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Deutschland 2011, unisono: “Eine völlig neue Dimension des Rechtsterrors.”

Deutschland 1991: “Wahrheit macht frei - Dokumentation über Neonazis & Holocaustleugner”


Auch wieder dabei: Bernd Ewald Althans, nicht zuletzt bekannt aus dem Film “Beruf Neonazi” und Rosa von Praunheims “Männer, Helden, schwule Nazis”.

Und noch mehr Doku zum Wochenende: Die JG Stadtmitte hat kürzlich noch einmal auf einen Lehrfilm mit dem Titel “Jugendlicher Extremismus mitten in Deutschland – Szenen aus Thüringen” hingewiesen, der von Reyk Seela (CDU) für Schulen im Auftrag des Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz produziert wurde.



Heutzutage hat man nichts gegen Ausländer, wenn man sich zur
deutschen Asylpolitik bekennt, die ausnahmslos allen ausländer-
feindlichen Parolen Nahrung und Auftrieb gegeben hat und an
"feindlichen Aktionen" gegenüber Asylbewerbern alles in den
Schatten stellt, was sich deutsche Bürger in dieser Richtung ha-
ben einfallen lassen.
Eine Art Ablaß wird mit diesem tugendhaft gemeinten Introitus an-
gestrebt, der durchaus aufklärerische Seiten hat: Der Zustimmung
zur herrschenden Asylpolitik soll ein unpersönlicher, eben
s a c h l i c h e r Anstrich verliehen werden. Nicht durch
feindliche Gefühle, sondem durch ein nachvollziehbares Gebot der
nationalen Sache soll das große "Aber" diktiert sein. Dabei hat
die ganze Asylpolitik ohnehin nichts mit sachfremdem Gefühl, etwa
mit einem blindwütigem Haß oder so zu tun. Ganz sachlich haben
deutsche Politiker beschlossen, daß sie mit den Asylbewerbern
hier nichts anfangen können, sie deswegen zuviel sind und zu ge-
hen bzw. gar nicht erst zu kommen haben. Ganz sachlich werden da-
von die Ausnahmen beschlossen: "Politisch Verfolgte" werden ak-
zeptiert. Bestimmte Kontingente von "Gastarbeitern" zur Emtezeit
verweisen ebenfalls darauf, daß in der Ausländerfrage nur an der
nationalen Sache orientierte Entscheidungen gefällt werden. Die-
ser so entlarvende Auftakt der Zustimmung zum "Asylanten-raus"-
Programm grenzt sich folglich von Motiven ab, die das staatliche
Programm gar nicht bestimmen.
"Ich habe persönlich nichts gegen Ausländer,...": Diese Einlei-
tung gibt erschöpfende Auskunft darüber, daß die Entscheidung
zwischen dem Sicheinrichten in all jenen alltäglichen Dienstob-
liegenheiten, die das Staatsbürgerdasein mit sich bringt, und der
staatlichen Aufforderung, sich zu seinem Inländer-, also Deutsch-
tum auch noch zu bekennen, gefallen ist. Der begriffslos ange-
führten Wahrheit, daß dem Bürger allemal das Hemd des zu jeder
Durchwurstelei genötigten eigentumslosen Einkommensbeziehers nä-
her ist als die mit dem Status als Inländer verbundene Ernennung
zum Repräsentanten der staatlichen Durchmusterung der Welt nach
Freund und Feind, ist eine klare Absage erteilt worden: "...,
aber was zuviel ist, ist zuviel!"

Aus: Kurze Argumente gegen den Zeitgeist
(Reblogged from bubizitrone)

Notes

  1. cosmoproletarianresonance reblogged this from bubizitrone and added:
    Heutzutage hat man nichts gegen Ausländer, wenn man sich zur deutschen Asylpolitik bekennt, die ausnahmslos allen...
  2. lalalaetc reblogged this from bubizitrone and added:
    Mit diesen Filmen verbrachte ich meinen gestrigen Tag.
  3. bubizitrone reblogged this from junesixon and added:
    Auch wieder dabei: Bernd Ewald Althans, nicht zuletzt bekannt aus dem Film “Beruf Neonazi” und Rosa von Praunheims...
  4. junesixon posted this